Szeged könnte ohne internationale Schiffsanlegestelle bleiben

Theiss Die Firma Mahart Passnave Személyhajózási GmbH, eine Firma die sich mit Passagierbeförderung zu Wasser beschäftigt, verlässt den Fluss Theiss und wenn sie keinen Abnehmer findet, wird sie das einzige Promenadenschiff und den dazugehörigen Ponton, der zur Zeit als internationale Schiffsanlegestelle dient, auch mitnehmen, informiert die Zeitung „Délmagyarország“.

Die Geschäftsführerin der Firma, Marianna Vámos, verriet der Zeitung, dass die Schifffahrt auf der Theiss sehr verlustreich sei und die Geschäftsführung deswegen entschieden hat, den Fluss zu verlassen. Wenn die Entscheidung in Kraft tritt, würden alle auf der Theiss genutzten Ausstattungen verkauft oder vermietet werden, darunter auch das einzige Promenadenschiff von Szeged, die Csege und die Schiffsanlegestelle vor dem Hotel Novotel.

Was mit der Csege passieren wird, darüber haben schon die ersten Verhandlungen mit einem Unternehmer begonnen, der sich erst entscheiden wird, wenn er weiß, wo er das Schiff anlegen kann. Unglücklicherweise ist auf der Theiss-Strecke von Szeged der besagte Ponton die einzige Anlegestelle für Besucherverkehr. Hier können die Schiffe, die länger als 20 Meter sind ihre Anker werfen und dies ist auch die internationale Anlegestelle. Die Mitarbeiter der Wasser- und Grenzpolizei benutzen ebenfalls diesen Hafen.

Den Informationen des Blattes zufolge will die Firma den Ponton, der einen Gesamtwert von 35 Millionen HUF hat, für monatlich anderthalb Millionen HUF vermieten. Der internationale Grenzhafen von Szeged kontrolliert jährlich 100-400 Fahrzeuge und 400-1.500 Personen.