Siófok – Die 74. Sturmwarnsaison begann am Balaton. Laut den Fachleuten spielt das System eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von Unfällen im Wasser.
Um den See herum sind seit April 26 Sturmwarnstationen und 12 mobile Sturmwarngeräte im Einsatz, in der Hauptsaison im Sommer werden weitere 6 mobile Sturmwarngeräte auf nahende Wetterunbilden aufmerksam machen.
Geplant ist auch, dass statt der derzeitigen 2 Alarmstufen bei Windböen über 90 Kilometer/Stunde eine gesonderte Alarmstufe eingeführt wird. Das muss allerdings aus Geldmangel noch aufgeschoben werden, denn die Investition würde 100 Millionen Forint kosten. Am Balaton ist die Sturmwarnung bis Ende Oktober im Einsatz, ihre Betreibung kostet jährlich 30 Millionen Forint.
Der Probebetrieb des Balatoner Sturmwarnsystems wurde von dem Leiter der Landes-Katastrophenschutz-Oberdirektion gestartet. Attila Tatár sagte auf der die Saison eröffnenden Pressekonferenz, dass die Leistung über die neue Balatonföldvárer Sturmvorwarnung hinaus in diesem Jahr um weitere Stationen ausgebaut wird.
Zwischen den frequentierten Balatoner Stränden werden rund 50-60 Notrufradios zur Ergänzung des Sturmwarnsystems verteilt.