Nach mehr als 30 Jahren Unterbrechung fährt die Waldbahn im Börzsöny wieder zwischen Szob und Márianosztra, nach der Einweihung fuhren damit schon 900 Fahrgäste auf dieser Strecke – teilte Zoltán Berki auf Nachfrage mit.
Der Vorsitzende der gemeinnützigen Stiftung „Für die Waldkleinbahn Márianosztra-Szob“ sagte, dass der Verkehr der früher zum Transport von Steinen ausgebauten Kleinbahn in den vergangenen Jahrzehnten eingestellt wurde, die Strecke wurde von Pflanzen überwuchert, einen Teil der Schienen demontierten Diebe von Buntmetall.
Mit gemeinsamer Anstrengung wurde im Jahre 2002 der acht Kilometer lange Abschnitt Nagybörzsöny-Nagyirtáspuszta von engagierten Aktivisten instand gesetzt und hier auch in Verkehr gesetzt. Die Szober Selbstverwaltung erhielt aus Unionsfördermitteln 600 Millionen Forint und davon wurde jetzt der 6 Kilometer lange Abschnitt zwischen Szob und Márianosztra saniert, wo ein aus drei Waggons und einer Lokomotive bestehender Zug von jetzt an die Ausflügler an Wochenenden in die romantische Umgebung bringt.
Die Stiftung und die Selbstverwaltung warten jetzt auf die Entscheidung der Regierung. Sofern die Kleinbahn als besonders wichtige Investition eingestuft wird, kann man sich erneut um Unionsfördermittel bewerben, damit für Kosten von anderthalb Milliarden Forint der ursprüngliche Verkehr auf der ganzen 20 Kilometer langen Strecke wieder gestartet werden kann. Als Teil des Programms könnte man die Stecke zwischen Nagybörzsöny-Nagyirtás endgültig modernisieren. Die Fachleute rechnen mit jährlich 80.000 Touristen.