Ein in Fels gebautes, geheimes Krankenhaus und mysteriöser Bunker lädt seine Besucher ein die Geschichte mal ein bisschen anders zu erleben. Das Museum unterrichtet nicht mit Vitrinen und langweiligen Tabellen, sondern einfach mit seiner Atmosphäre. Es entsteht eine ganz eigenartige Stimmung, wenn man zwischen den Wachsfiguren, den Einrichtungsgegenständen und den Instrumenten steht und den kalten Krieg und die damaligen Kriegszustände quasi live erlebt.
Außer dem Haus des Terrors gibt es in Ungarn kein weiteres Museum das die Verhältnisse aus dem zweiten Krieg an seinem ursprünglichen Ort darstellt, daher ist das Felskrankenhaus in Budapest eine echte Rarität.
Das Gebäude war 1945 das letzte Krankenhaus der Defensivmacht während des Ansturms auf Ungarn. Es wurde hier eine Vielzahl von Verwundeten behandelt unter unvorstellbaren Verhältnissen. In den 60-er Jahren fungierte es dann als Gefängniskrankenhaus.
Die Besucher können sich mit den damaligen Instrumenten und Behandlungsverfahren vertraut machen, wobei die Wachsfiguren die Gänsehaut-Atmosphäre abrunden. Das Gebäude gilt als technisches Kuriosum.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.sziklakorhaz.hu